Einmal pro Monat, an einem Sonnabend (in der Regel jeder zweite Sonnabend im Monat), treffen sich die Collegiaten zum CollegiatsPlenum, zumeist in Erfurt, gelegentlich auch an anderen CollegiatsOrten.
Das CollegiatsPlenum beginnend jeweils 14.00 Uhr, dann 14.30 Uhr CollegiatsAndacht in der Elisabeth-Kapelle im Nikolaiturm (in der Winterzeit im "Ort der Stille" im "Haus der Versöhnung", Augustinerkloster).
Anschließend versammelt man sich im Evangelischen Augustinerkloster zu Erfurt im Haus der Versöhnung (Beratungsraum in der I. Etage) zu einem Imbiss (zu dem die Teilnehmer jeweils eigene Speisen mitbringen). Für eine Kinderbetreuung wird gesorgt.
Im CollegiatsPlenum werden Fragen der Zeit und des geistlichen Lebens bedacht sowie alle, die Gemeinschaft interessierenden Fragen miteinander besprochen. Die Zusammenkunft endet in der Regel 18.00 Uhr mit der Abendandacht und Sonntagsbegrüßung in der Augustinerklosterkirche.
 
Jahrestermine 2018

Samstag, 13. Januar
Thema "Schöpfung" - bei Heike & Karsten in Sättelstädt

Samstag, 10. Februar
Thema "Dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat."

Samstag, 10. März

Samstag, 14. April

Samstag, 05. Mai
Picknick am Candelaber auf dem Johannisberg (Altenbergen)

Samstag, 16. Juni 
Collegiatsfest 

Donnerstag 29. Juni 
Peter & Paul

17. - 19. August
CollegiatsKlausur 

Samstag, 08. September

Samstag, 13. Oktober

Samstag, 10. November

Samstag, 08. Dezember


Teilnahme

Gäste sind herzlich willkommen. Wenn Sie (aus Interesse, zur eigenen Meinungsbildung) an einem CollegiatsPlenum teilnehmen möchten, bitten wir Sie, vorab Kontakt zur Geistlichen Leitung aufzunehmen:

Heike Heppe-Hönsch

vorstand [at] collegiat-erfurt.de

Telefon: +49 3622 - 200847 

Cornelia Seidel

conni.seidel [at] freenet.de

www.feierundritual.de

Telefon: +49 3643 - 811677

Am 02.11.2017 fand auf dem Baugelände der symbolische Spatenstich statt.  Näheres auf der Seite der JUH oder in der Presse wie z.B. der Thüringer Allgemeine.

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...mit neuem Marienfenster in der Apsis, geschaffen von Pater Meinhard OSB.
Bruder Christian Schaube von der Familienkommunität Siloah  hat die Collegiatsgemeinschaft, VCC und ‎die Georgsbruderschaft, St. GO zu einem Grußwort im Festgottesdienst, mit der Landesbischöfin Ilse Junkermann eingeladen.
Thomas Seidel hat Grüße und Segenswünsche über‎mittelt und das Buch "Maria. Evangelisch" überreicht, am 21. Sonntag nach Trinitatis, dem 5.11.2017.


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Am 16.06.17, auf den Tag genau 870 Jahre nach der Bestätigung des Zisterzienserinnenkloster St. Georg & Marien, wurde in Ichtershausen das erste CollegiatsKlosterFest gefeiert. Bei sonnigem Juniwetter haben wir uns in der eindrucksvollen Klosterkirche und auf dem Baugelände des zukünftigen Neuen Klosters Ichtershausen getroffen um gemeinsam zu feiern. Im Rahmen dieser Feier wurde auch díe symbolische Grundsteinlegung für das geplante Informatioszentrum "Romanik und Reformation am Lutherweg Ichtershausen" vollzogen. Dort soll zukünftig über die Geschichte des Klosters und Schlosses sowie den geplanten Umbau zu einem neuen Wohn- und Lebenszentrum in Ichtershausen informiert werden. Nach einer feierlichen CollegiatsAndacht mit dem Chor ad libitum aus Ichtershauen wurde das Fest durch ein Konzert des Augustiner-Vocalkreises Erfurt mit Liedern der Reformation musikalisch weitergeführt. Anschließend hielt Prof. Dr. Matthias Werner (Jena) einen sehr interessanten Vortrag über Propst Wolfram von Ichtershausen (1176/84 – nach 1201) welcher lange Zeit geistlicher Leiter des Klosters in Ichtershausen und der Ichtershäuser Schreibschule war und in dieser Zeit viele Reliquien gesammelt hat.

Anbei noch zwei Artikel Aus der TA zum Baustart und zum CollegatsFest:

170617 TA Artikel "Ein erster Schritt zur Wiederbelebung"

TA_170615 TA Artikel "Baustart für neues Infozentrum"

Impressionen vom Fest in der Fotogalerie

(CollegiatsWohnen am Petersberg)

Vortrag und Gespräch mit Andreas Weigel, Landesvorstand Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband Sachsen-Anhalt - Thüringen.

Das dritte „Petersberger Gespräch“ 2016 findet am 29. August, 19.00 Uhr in der Erfurter Peterskirche statt. Es referiert Andreas Weigel, Landesvorstand Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband Sachsen-Anhalt - Thüringen

Der demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft. Das verlangt auch ein Umdenken im Wohnungsbau. Eine Antwort auf die Frage nach zukünftigem Wohnen bietet das intergenerationelle und integrative Wohnen: Jung und Alt, pflegebedürftig und gesund, mit jeweils ganz unterschiedlichen Lebensbedürfnissen treffen aufeinander und können sich ergänzen.

Gerade bei der Planung des intergenerationellen und integrativen Wohnens in dem Quartier am Petersberg werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Generationen nach Ruhe, Bewegung, Entfaltung, Intimität und Nähe berücksichtigt. So ist ein Zusammenleben geplant, dass mit den verschiedenen Lebensphasen mitwächst und allen Altersschichten gerecht wird. “Unser erklärtes Ziel ist es, in dem Quartier am Petersberg bezahlbaren und nachhaltig bewirtschafteten Wohn- und Lebensraum für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu schaffen und dieses Wohnen sinnvoll durch weitere Einrichtungen, wie einen Kindergarten und ein Johanniterzentrum mit Dienstleistungen im medizinischen und sozialen Bereich zu ergänzen”, so Andreas Weigel, Landesvorstand Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband Sachsen-Anhalt - Thüringen.

Das zweite „Petersberger Gespräch“ 2016 findet am Peter & Pauls Tag, am 29. Juni, 19.00 Uhr in der Erfurter Peterskirche statt. Es referiert Prof. Dr. Michael Gabel (Erfurt/ Ichtershausen), Dekan der Katholisch Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.

Der 29. Juni, der Peter & Pauls-Tag, ist für die christlichen Kirchen ein ganz besonderes Datum. Er ist der Gedenktag für das Martyrium der Erzapostel Petrus und Paulus. Dieser Tag ist ein christlicher Feiertag, welcher sich bis in das Frühchristentum der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt. Seit der Reformation ist es üblich geworden, die Besonderheiten der beiden Apostel bildhaft den beiden Kirchen zuzuteilen: Petrus, der „Fels“, der Wahrer der Tradition, als Bild für „das Katholische“. Paulus, der „Prediger“, der Impulsgeber des Glaubens, als Bild für „das Evangelische“. Ist diese Zuteilung sinnvoll? Hilft sie uns heute im ökumenischen Dialog? Diese Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

Drei ehemalige Klosterkirchen im Wandel

Das erste „Petersberger Gespräch“ 2016 findet am Sonntag, den 29. Mai 2016, 19.00 Uhr, in der Erfurter Peterskirche, statt. 
Es referiert Dr. Franz Nagel (Rudolstadt) von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.

Zwischen der Klosterruine Paulinzella, einem ehemaligen Benedektinerinnenkloster im Rottenbachtal, der Peterskirche Erfurt, ehemals Bestandteil des Benediktinerklosters St. Peter und Paul auf dem Erfurter Petersberg und dem Kloster und Schloss Mildenfurth, einem ehemaligen Prämonstratenserkloster in Wünschendorf an der Elster, gibt es viele Gemeinsamkeiten. Wie sich die drei ehemaligen Klosterkirchen über die Jahrhunderte gewandelt haben, wird durch Dr. Franz Nagel von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten im ersten Petersberger Gespräch 2016 vorgestellt.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

Vortrag und Gespräch mit dem Germanisten und Historiker Matthias Disch

11.11.2015, 19.00 Uhr in der Landesgeschäftsstelle der Johanniter in Erfurt (Schillerstraße 27, 99096 Erfurt)

image001Seit zweitausend Jahren ist christliches Leben im Orient lebendig. Die Kirchen im Mittleren Osten - etwa im Irak, Syrien, Libanon und der Türkei zählen zu den ältesten Gemeinden des Christentums. Mit ihrem Leben an der Quelle des Christentums, ihrem reichen liturgischen Schatz, mit ihrem Bewahren des Glaubens in Jahrhunderten der Verfolgung haben sie uns vieles zu geben.

Durch die katastrophale Lage in vielen Ländern dort, bedroht von Tod und Vertreibung, sind die Christen im Orient in der letzten Zeit wieder mehr in den Fokus unserer Aufmerksamkeit gerückt. Dennoch haben die wenigsten von uns in Europa eine Vorstellung von ihrem Leben in einer überwiegend muslimisch geprägten Umwelt, ihreren Traditionen und ihrem Alltag.

Der Vortrag gibt einen einführenden Überblick zur aktuellen spezifischen Situation der Christen in den verschiedenen Ländern des Mittleren Ostens, von der Türkei und dem Iran bis nach Ägypten und Äthiopien. Im Zentrum des Vortrags steht das Leben der Christen in der Südosttürkei (TurAbdin), im Irak, Syrien und dem Libanon. Lichtbilder lassen Alltagsleben, Geschichte, Kultur und Liturgie der Christen in diesen Ländern lebendig werden. Der Libanon mit einem Anteil von fast 40% Christen in der Bevölkerung nimmt dabei einen besonderen Platz ein.

Ganz bewusst fokussiert der Vortrag dabei weniger auf Bilder der Zerstörung in dieser

zum Teil dramatischen Situation des Umbruchs, sondern auf das alltägliche und lebendige christliche Leben, welches auch in diesen Tagen pulsiert.


Der Referent Matthias Disch (auf dem Bild zu sehen mit mit dem maronitischen Einsiedler Abouna Dario im Heiligen Tal/ Nordlibanon), Jahrgang 1959, Germanist und Historiker, Leitung von Wander- und Pilgerreisen, Fotograf und Buchautor „Ultreja! Impressionen am Jakobsweg“ (Tyrolia Verlag Innsbruck 2000), erste Reiseleitung nach Ostanatolien in 1985, hält sich seit 2005 regelmäßig im Mittleren Osten, insbesondere im Libanon auf. Ehrenamtliche Unterstützung von Projekten der ICO, Leitung von Pilger- und Wanderreisen in den Libanon, Studien zur Geschichte der Maronitischen Kirche.

Hier finden Sie weitere Bilder.


Dr. Steffen Raßloff und Jürgen Valdeig kämpfen für die Aufwertung des Kulturdenkmals Peterskirche. Lesen Sie hier dazu den Artikel vom 25.06.2014.

Peterskloster